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Mithilfe für die Vereinsanliegen | Drucken |

Wir suchen Ärztinnen und Ärzte

Es gibt nach wie vor zu wenig Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz, die mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom vertraut sind. Dies führt nicht selten zu einer Ärzteodyssee für die Betroffenen.

Unser Verein sucht darum nach Mediznern, die uns ihre Adresse zur Verfügung stellen, damit wir diese an Betroffene weiterleiten können.

  • Sie können CFS nach den Kanadischen Kriterien diagnostizieren und möchten Betroffene verständnissvoll begleiten?
  • Sie haben bereits CFS-Patienten betreut oder sogar Gutachten verfasst?
  • Oder Sie sind offen für das Kennenlernen dieser komplexen Erkrankung und interessieren sich für die Forschung oder die Mitarbeit im Verein?


Wenn ja, dann melden Sie sich bitte bei uns, wir sind um Ihr Interesse und Ihre Unterstützung dankbar.

 
12. Mai: Internationaler Tag der CFS-Betroffenen | Drucken |

Was hat sich im vergangenen Jahr für die CFS-Betroffenen verändert? Wurden sie endlich von Ärzten beachtet und angemessen behandelt? Oder hat man genaueres über die Ursachen von CFS herausgefunden? Erhielten sie endlich jene Unterstützung und das Verständnis von Versicherern und ihrer Umgebung, die sie für ihren Alltag so dringend brauchen?

Nein, leider ging es auch im vergangenen CFS-Jahr nur langsam voran: Sowohl bei der Anerkennung als auch bei der Beforschung und der Unterstützung gab es keine bahnbrechenden Verbesserungen - und doch müssen wir uns immer auch an den kleinen Schritten freuen:
So machte im vergangenen Oktober die Neuigkeit von einem Retrovirus - als mögliche Ursache oder Symptombeteiligung- in einigen renommierte Medien und Fachblättern die Runde. Dies half der Erkrankung als solche, wieder einmal ins Scheinwerferlicht zu treten und Diskussionen auszulösen. Daraufhin folgten auf der ganzen Welt aufklärende Zeitungsberichte und Beiträge im Fernsehen und Internet. Und nicht selten wurde dabei objektiv berichtet und die Erkrankten als sehr kranke Menschen gezeigt. Dies tut Not, denn noch immer leiden wir auch darunter, dass viele denken, unsere Müdigkeit lasse sich leicht wegstecken!

Wir brauchen Aufmerksamkeit und Berichterstattung, Forschung und offene Ohren und Herzen – und dazu braucht es auch einen internationalen Tag für CFS-Betroffene. Unsere Krankheit braucht noch mehr Gehör, verschaffen wir es uns! Zum Beispiel gerade heute, am 12. Mai, findet eine CFS-Protestaktion am Rande des Deutschen Ärztetages in Dresden statt – eine gute Gelegenheit, unsere Anliegen auf die Strasse zu tragen!